Ein Welpe zieht ein

Ein Welpe zieht ein.

Willkommen in der Familie

Hundewelpen gehören zu den wohl süßesten Tierbabys der Welt. Bereits der Anblick eines Welpen lässt unsere Herzen höher schlagen. Für jeden Hundebesitzer geht also auch ein Traum in Erfüllung, wenn er seinen Welpen vom Züchter oder auch aus einem Tierheim abholen darf. Neben der ganzen Vorfreude auf das neue Familienmitglied, müssen jedoch auch viele Punkte beachtet werden. Ein Welpe bringt viel Arbeit und Vorbereitung mit sich, auf die sich jeder Hundebesitzer im Vorfeld rechtzeitig einstellen sollte.
Lasst uns gemeinsam einen kleinen Blick auf die ersten Tage mit dem neuen Familienmitglied werfen.

Vorbereitungen zu Hause 

Bevor das neue Familienmitglied zum ersten Mal sein neues Heim kennenlernt, müssen einige Vorkehrungen getroffen werden. Unsere Welpen wissen leider noch nicht, was Sie tun dürfen und was nicht.  Viele Gegenstände in unserem Haus sind für das Tier gefährlich oder drohen, zerstört zu werden.  In der folgenden Auflistung findet Ihr einige Vorkehrungen, die ihr vor Ankunft treffen könnt.

  • giftige Pflanzen beseitigen
  • Kabel in Sicherheit bringen
  • Teppiche vorerst nicht auslegen, da der Hund nicht stubenrein ist
  • Spitze Gegenstände verschwinden lassen
  • Eventuell Bewegungsraum begrenzen
  • Treppen durch Kindergitter absichern
  • Schaffung mehrerer Schlafmöglichkeiten für den Welpen
  • Festen Futterplatz bereitstellen

Natürlich könnt ihr euren Hund nicht vor allem schützen, da er immer kleinen Gefahren ausgesetzt sein wird. Macht euch aber nicht zu viele Sorgen, denn ein Hund sollte genau wie Kleinkinder seine eigenen Erfahrungen sammeln. Aus Fehlern kann man bekanntlich nur lernen.

Den Welpen abholen

Wenn der Tag endlich gekommen ist, an dem wir unseren neuen Vierbeiner abholen dürfen, ist die Aufregung auf beiden Seiten natürlich groß. Beim Züchter angekommen, solltet ihr euch mit dem Tier vertraut machen und euch mit dem Züchter über alle wichtigen Punkte austauschen. Informiert euch über Punkte wie z.B. Futter und Schlafplätze. Damit der Trennungsschmerz von der tierischen Familie für den Hund erträglicher wird, bietet es sich an, bereits einige Tage vorab eine Hundedecke zum Züchter zu bringen. Auf diese Weise kann diese Decke den Geruch der Geschwister und Artgenossen aufnehmen und der Welpe fühlt sich in seinem neuen Heim vielleicht etwas wohler. Oftmals geben dir die Züchter auch eine bereits vorhandene Decke mit nach Hause.

Die erste Fahrt

Sind alle wichtigen Punkte mit dem Züchter geklärt, geht es endlich los. Die Fahrt in das neue Zuhause steht an und auch hier könnt ihr auf folgende Punkte achten:

  • Das Tier sollte einige Stunden nüchtern sein, da es sich vor Aufregung übergeben könnte
  • Transportiert den Welpen am besten angeschnallt auf dem Rücksitz. Zusätzlich könnt ihr ihn etwas festhalten und streicheln, um ihm die Aufregung zu nehmen.
  • Wenn ihr wie bereits erwähnt eine Decke mit den bekannten Gerüchen der ehemaligen Hundefamilie dabeihabt, bietet es sich an, diese als Unterlage im Auto zu benutzen.
  • Eine Küchenrolle oder ein Handtuch und ein Kotbeutel sollten ebenfalls vorhanden sein, falls das Tier sich doch übergeben oder sich unerwartet entleeren muss.
  • Bei längeren Fahrten ausreichend Pausen einlegen.

Die ersten Tage im neuen Heim

Zu Hause angekommen solltet ihr eurem neuen Familienmitglied etwas Zeit geben, die Umgebung zu erforschen und kennenzulernen. Die neue Umgebung sowie unbekannte Gerüche müssen erst genau analysiert und angenommen werden. Auf Besuch solltet ihr in den ersten Tagen wenn möglich verzichten, damit sich das Tier zunächst auf die Personen im Haushalt konzentrieren und einstellen kann. Bietet eurem Hund ausreichend Schlafplätze an, damit dieser seinen Lieblingsplatz finden kann. Gerade in den ersten Tagen wird der Hund in eurer Nähe sein wollen. Richtet ihm also nach Möglichkeit ein Schlafplatz ganz in eurer Nähe ein, um ihm nahe zu sein. Bei der Auswahl des Futters oder der täglichen Mahlzeiten könnt ihr euch an dem Züchter orientieren. Auf diese Weise muss der Welpe sich nicht großartig umstellen und kann sich vorerst auf andere Dinge konzentrieren.