Agility mit dem Hund

Agility mit dem Hund

Was ist Agility?

Das Wort Agility kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt Beweglichkeit. Beim Agility muss dein Vierbeiner möglichst fehlerfrei einen Parcours durchqueren. Die Herausforderung besteht darin, dass der Hund den Hindernisparcours allein und in einem hohen Tempo durchführen soll. Natürlich kannst du ihn mit Kommandos, Gesten und Anfeuerungen unterstützen. Beim Durchlaufen des Parcours hat der Hund dementsprechend auch keine Leine oder Halsband. Er kann bzw. muss sich frei bewegen und den Parcours meistern können.
Lasst uns heute einen kleinen Einblick in die Welt des Agility werfen.

Was sind die Bestandteile eines Parcours

Bestandteile eines Parcours sind in der Regel folgende Dinge:

  • Mauern
  • Tunnel
  • Slalom
  • Hängebrücken
  • Steilwände
  • Wassergraben

Euer Liebling wir hier also richtig gefordert. Aus diesem Grund gehört Agility inzwischen zu den beliebtesten Hundesportarten.

Voraussetzungen für Agility?

Agility ist ein sehr trainingsintensiver Sport. Er verlangt viel von dir und deinem Hund ab. Darum ist er auch nicht für jeden Hund geeignet. Wenn du mit deinem Hund Agility machen willst, muss er ein paar Voraussetzungen erfüllen:

  1. Er muss uneingeschränkt fit und gesund sein, da vorwiegend die Gelenke deines Hundes beansprucht werden.
  2. Dein Hund sollte so gut wie ausgewachsen sein, wenn du mit ihm Agility machen möchtest. Andernfalls besteht die Gefahr von Knochenmissbildungen. Ab dem 18. Lebensmonat kann dein Hund auch an offiziellen Turnieren des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH) teilnehmen.
  3. Dein Hund sollte auch keine anderen Handicaps wie z.B. psychische Probleme haben. Agility ist für diese Tiere nicht geeignet.

Hier noch eine kleine Übersicht von Hunderassen, die sich in der Regel ideal für Agility eignen:

  • Huskys
  • Border Collie
  • Schäferhund
  • Terrier

Welches Zubehör braucht man für Agility?

Für Agility gibt es viele Geräte. Von einfachen Stangen über Tunnel, Wippen, Reifen, Ringe und Slalomstangen bis hin zu Hürden ist alles dabei.
Wenn du Hilfe bei der Zusammenstellung deines eigenen Parcours brauchst, kannst du jederzeit bei uns im Markt vorbeischauen. Unsere Kollegen vor Ort stehen dir mit Rat und Tat zu Seite.

Vor- und Nachteile von Agility

Kommen wir nun auf die Vor- und Nachteile von Agility zu sprechen.
Vorteile von Agility
Agility bietet neben dem gemeinsamen Spaß für dich und deinen Hund weitere Vorteile:

  • Fitness für dich und deinen Hund
  • Stärkung der Beziehung zwischen dir und deinem Hund durch die Teamarbeit
  • Sozialkontakte mit anderen Hunden beim Training
  • Geistige Förderung und Auslastung deines Hundes

Bevor du mit Agility startest, ist es empfehlenswert, einen Kurs zu besuchen. Dort lernst du, wie ein Training richtig aufgebaut wird und wie du deinem Hund die richtigen Kommandos gibst.

Nachteile von Agility

So schön sich das auch alles anhört, gibt es wenige Nachteile, die Agility mit sich bringt:

  • Agility ist ein sehr zeitintensiver Sport, der mit einem hohen Trainingsaufwand einhergeht
  • Hunde mit Gelenkproblemen dürfen es nicht machen
  • Agility hat einen hohen Stressfaktor für deinen Hund. Damit er auch weiterhin ausgeglichen bleibt, musst du von Beginn an lernen, was und wie viel du deinem Hund zumuten und wie du ihn nach dem Training wieder entspannen und beruhigen kannst.
  • Bei Agility kann es schnell zu Überforderungen für den Hund kommen, wenn du zu viel Ehrgeiz an den Tag legst

Fazit:
Agility ist ein toller Sport für deinen Vierbeiner. Ihr verbringt nicht nur ausreichend Zeit miteinander, sondern stärkt auch die Bindung zwischen Mensch und Tier.